Reinhard Demoll

Dr. phil. / Dr. med. vet. h.c. /  Dr.-Ing. E.h. /
Dr. med. h.c. / Professor für Zoologie

Ketten für Prometheus
Bändigt den Menschen

Gegen die Natur oder mit ihr? 
Mit 36 Abbildungen auf Tafeln und im Text 

1. Auflage 1954 / 2. Auflage 1957 /  3. Auflage 1960 
Die erste Auflage dieses Buches erschien 1954 
unter dem Titel »Ketten für Prometheus« 

1954 by Verlag F. Bruckmann KG, München.  
Druck: F. Bruckmann KG, Graphische Kunstanstalten, München  

  

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1954  (1982-1960)  312 (315) Seiten

 

u1:   Klages 1913   Vogt 1948   Picht 1969 
Liebmann 1973   Friedrich 1979    Umweltbücher  

 

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Inhalt  

 

Vorwort 1  (7)  Demoll

Vorwort 2 (10) Demoll

Einleitung  (11) Demoll

 

Bilderverzeichnis  (313) 

 

T1     Der Mensch ändert seinen Lebensraum   (13)

Pseudokultur (15)   Technik, die große Verführung (20)  Klima, Kultur und Technik (26)   Von der heilsamen Angst (27)
Ein zwingendes Erbe (34)  Wozu also Humus? (40)  Der Wald  (43)  Wassernot und Wassersnot (50)  Grundwasser, das Blut unseres Planeten (58)  Fluß und See wird zur Kloake (65)  Der Chirurg bei der Arbeit (72)  Ausverkauf der Bodenschätze (93)  Die moderne Arche Noah (97)  Der entwertete Kontinent (103)  Wettlauf zwischen Mensch und Schädling (109)  Der Tiergarten des Menschen (120)  Geschändete Natur (124)  Der bedrohliche Friedhof (127)

ZWEITER TEIL — Der veränderte Lebensraum wirkt auf den Menschen  (137) 

Ein gewaltiger Luxus (139)  Die große Karriere (142)  Steigert die Zivilisation die Gesundheit des Menschen? (144)  Zivilisationskrankheiten (149)  Vom gesunden Appetit (156)  Ein schmerzlicher Tribut an die Zivilisation (162)  Der erloschene Ernährungsinstinkt (165)  Alkohol und Opium; Walhalla und Nirwana (171)  Die Stadt (177)  Mysteriöse Auswirkung der Zivilisation (184)  Den Affen entgegen? (188)  Drei konzessionierte Totschläger (194)  The next (205)  Schon in den Schulen werden die Neurotiker präpariert (211)  Neigung zur Vermassung schon beim Kind (213)  Veredelte Masse? (216)  Der Unzivilisierte erlebt Zivilisation (220)  Der weiße Tropenmensch (227)  Inzucht und Bastardzucht (231)  Die Hormonspritze (241)

DRITTER TEIL — Die Welt unserer Enkel   (245) 

Falsche Propheten (247)  Die sparsame Verschwenderin (251)  Suspekte Zahlen (254)  Zeugungskraft und Zeugungslust (257)  Wer dirigiert? (263)  Von Konfuzius zu Malthus (267)  Wenn die Besten ungeboren bleiben (275)  Der Übermensch ante portas (283)  Wenn unsere Enkel achtzig Jahre alt sind (291)  Die Zeit des religiösen Exils ist abgelaufen (300)  Zufall und »Anti-Zufall« (304)  Primat der Idee (307)  Das Göttliche wird wieder sichtbar (310)  »Es sei wie es wolle, es war doch so schön«  (311) 

 


Reinhard Demoll 

(* 1882 in Kenzingen; † 1960 in München) war ein deutscher Zoologe. Demoll war ab 1918 Professor für Zoologie an der Universität München, der er in den Jahren 1932/33 als Rektor vorstand. Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit war die Reinhaltung der Gewässer und Arbeiten zur Fischereiwirtschaft. 

Weitere Werke:
"Im Schatten der Technik — Beiträge zur Situation des Menschen in der modernen Zeit"  (1960) 
Von Reinhard Demoll (Hg)  und Bechtle Verlag (Taschenbuch)    


            


Nach der Umgründung des "Reichsverbandes der Deutschen Fischerei" 1949 in den "Deutschen Fischerei-Verband e.V." trat der sechste Präsident an die Spitze des Verbandes. Es war Geheimrat Prof. Dr. phil., Dr. med. vet. h.c., Dr. Ing. h.c. und Dr. med. h.c. Reinhard Demoll. Er wurde 1882 in Kenzingen in Baden geboren. Nach dem Studium der Naturwissenschaften war er an verschiedenen Universitäten tätig, bis er 1917 einen Ruf als Professor für Zoologie und Fischkunde der Universität München erhielt. Aus der Fülle seiner Arbeiten seien die Teichdüngungen, Stoffwechseluntersuchungen bei Süßwasserfischen und Produktionsberechnungen genannt. "Durch sein immer vorhandenes Verständnis für alle Sparten der Fischerei hat gerade er als Präsident zu dem erfolgreichen Wiederaufbau des Deutschen Fischerei-Verbandes beigetragen, so dass Berufsfischerei, Sportfischerei, Fischereiwissenschaft und Fischereiverwaltung im Deutschen Fischerei-Verband eng miteinander und in bester Kameradschaft zusammen arbeiten", heißt es in einem Nachruf bei seinem Tode 1960. 

http://www.deutscher-fischerei-verband.de/html/body_prasidenten.html 

 


   

IM SCHATTEN DER TECHNIK (1960)  Beiträge zur Situation des Menschen in der modernen Zeit. - Herausgegeben von Reinhard Demoll 

Der durch seine Forschungen und Publikationen weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannte Zoologe Reinhard Demoll setzte sich mit diesem Buch die Aufgabe, eine Reihe der wichtigsten Probleme, mit denen das technische Zeitalter uns konfrontiert, zu untersuchen. 

Der im Mai 1960 verstorbene Herausgeber übertrug die Darstellung der Einzelfragen jeweils den berufenen Wissenschaftlern der einzelnen Disziplinen, die auf Grund Ihres Ranges und ihrer Kenntnis allein In der Lage sind, gültig zu urteilen. Dadurch vermeidet diese Publikation jede Pseudowissenschaftlichkeit und beschränkt sich auf strenge Sachlichkeit, welche durch die erregende Aktualität des Stoffes fesselt. 

Die Themenkreise des Werkes sind die veränderte Welt des Kindes, des Jungen Menschen und des Erwachsenen mit seinen modernen Problemen um Arbeit und Familie. Die Darstellung untersucht die Situation, welche sich aus der Zusammenballung großer Menschenmassen ergibt, um sich dann den Auswirkungen der technischen Zivilisation auf die ärztliche Wissenschaft und spätere Generationen zuzuwenden. Die Beeinflussung auf Bildende Kunst und Musik durch das technisierte Denken und der Politik durch dessen Schöpfungen gelten weitere Beiträge, die der Essay „Der Mahnruf der Technik" des Schweizer Philosophen Hans Zbinden abrundet, ein Beitrag, der zwischen optimistischen Zukunftsprognosen und pessimistischer Resignation die rechte Mitte hält.    Booklooker Schatten (1960)

 

 


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Reinhard Demoll (1954) Bändigt den Menschen  (Ketten für Prometheus) Gegen die Natur oder mit ihr?