Herbert Gruhl

Himmelfahrt ins Nichts
Der geplünderte Planet vor dem Ende

 

 

  1992 by Verlag Langen-Müller-Herbig
  2. Auflage April 1992  
 ISBN  3-7844-2396-5

Himmelfahrt ins Nichts  (1992)   Der geplünderte Planet vor dem Ende   --  Von Herbert Gruhl  -    

          Gruhl

1992   (1921-1993)  388 (432) Seiten  

Arnulf Baring über das Buch 

Mehr Himmelfahrt  Rez & Cover  

Bundestagsrede von Herbert Gruhl 1970 

u1:   Lauterburg: Zukunft 1998 
Ditfurth: Apfel-Bäumchen 1985  

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   Wikipedia Gruhl  

 


(Olf 2006)   Herbert Gruhl hat - uns - eine schöne, einfache, erzählende, ökosophische Weltgeschichte geschrieben, sieben Jahre nach Ditfurth und sechs Jahre vor Lauterburg. Da gab es dann noch einmal eine Steigerung in der Anschaulichkeit durch "Fünf nach zwölf". Die "kleinen" Bücher von Rieseberg, Fuller und Horstmann nahmen sich einzelne Aspekte der Gesamtschauen vor. - Gruhls letztes Buch ist zwar 'hintennaus' wenig erfreulich.... "aber es nützt ja alles nichts" (Wer diesen alten Ausdruck noch kennt). - Er geht auch wenig auf die Anti-Ökologen ein. Und das ist gut so. Ein Autor kann nur aus seiner Erkenntnis heraus wahr schreiben. Es ist von ihm nicht zu verlangen, daß er auf die Verdreher eingeht. An einer Stelle habe ich hier eine Anmerkung gemacht, wo Gruhl sich zu den Vorwürfen zu seinem ersten Buch äußert. (Er fordere in EPwg eine Weltökodiktatur. - Das Gegenteil ist wahr und richtig. Gruhl lehnt diese ab.) 


 

Inhalt 

Vorwort  (9) 
Von Herbert Gruhl

Wir sind unbehaust 
im Universum »zu Hause«
  
Einleitung  (15) 

Innenseite vorne (Weltkarte)   

Anmerkungen  (389)  

Literatur  (402)

Register  (414)

Innenseite hinten  (Nacht)

 

T1   Die Etappen der natürlichen Evolution  (25) 

1 Der 4.000.000.000 Jahre dauernde Anlauf des Lebens (27)  2 Der 3.000.000 Jahre dauernde Anlauf des Menschen (41)  
3 Der 100.000 Jahre dauernde Anlauf des Denkens
  (47)  4 Der 10.000 Jahre dauernde Anlauf des Machens  (54)  5 Was ist Leben? (61)  

T2  Die historische Evolution der Hochkulturen  (67) 

1 Die Entfaltung der Kulturstaaten (69)  2 Die Zwietracht der Stände (80)  3 Die langsame Entwicklung der Technik (88)  4 Die Schrift als dritter Erbgang (93)  5 Die Religionen (100)   6  Die Philosophie (118)  7 Der Verfall der Hochkulturen (126)   8 Das Gesetz der gleitenden Fügungen (133) 

T3  Der 200 Jahre dauernde Siegeslauf der technischen Zivilisation  (143) 

1 Die Explosion der Erfindungen (145)  2 Die Faszination des Unnötigen (159)  3 Die Gotteskindschaft (165)  4 Das energetische Feuer (169)  5 Die Verarbeitung der Materie (176)  6 Die totale Mobilität (181)  7 Die planetarische Gleichzeitigkeit von Wort und Bild (185)  8 Die angekündigten Großtaten (188)  9 Neue Geschöpfe durch Gentechnik? (195)  10 Die Ausgeburten des Wahns (207)  11 Auch der Geist mutiert (217)  

T4   Die zerstörten Fließgleichgewichte der Natur  (227) 

1  Unser labiler Planet (229)  2 Die Menschenflut (233)  3 Die Unratlawine (249)  4 Die Entropie (253)  
5 Die fruchtbaren Böden schwinden dahin
 (257)  6 Die Gewässer verderben und versiegen (264)  
7 Die Lüfte verbreiten Gifte und Strahlen
 (271)  8 Die Wälder weichen – das Meer steigt (278)  
9 Die Selbststeuerung der Natur ist gestört (285)

T5   Der Mensch als göttlicher Lenker?  (291) 

1  Umweltpolitik? (293)  2 Qualitatives Wachstum? (300)  3 Naturreservate? (303)  4 Multikulturelle Gesellschaft?  (309)  
5 Das schreckliche Ende des wohlgemeinten Guten
 (316)   6 Der Mensch ist kein göttlicher Lenker (326) 

T6   Das zwangsläufige Ende  (339) 

1. Unaufhaltsam rollt die Maschinerie (341)  2 Freiwilliger Verzicht ist dem Leben fremd (350)  
3 Befohlener Verzicht muß scheitern (356)  4 Zukunftspolitik ist und bleibt unmöglich (361)  
5 Das Ende
 (367)  6 Gibt es ein Danach? (380)   Nachsatz: Die Erde bei Nacht 

 


Rückentext:

Seit der Veröffentlichung von Herbert Gruhls Buch Ein Planet wird geplündert  (1975) wurde die Plünderung nicht nur weiter verstärkt, sondern sie soll nach dem Willen aller Völker gesteigert weitergehen.  Wir alle arbeiten erfolgreich daran, unsere Lebens­grundlagen noch schneller zu zerstören. Gruhl weist nach: Wir können nicht mehr anders! Warum? Das beschreibt er in diesem Buch. 

Am phantastischen Aufstieg des Menschen geht die Natur zugrunde. Es zeigt sich, daß er niemals die göttliche Weisheit haben wird, den Planeten zu regieren, der somit steuerlos seinem Ende zurast. Der letzte Akt der Tragödie hat begonnen!

 


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 Himmelfahrt ins Nichts  (1992)  Der geplünderte Planet vor dem Ende  - Von Herbert Gruhl