Hans Joachim Rieseberg

Verbrauchte Welt

Die Geschichte der Naturzerstörung 
und Thesen zur Befreiung
vom Fortschritt  

 

 Originalausgabe  -  3. Auflage 1991
1988 der Taschenbuchausgabe by Verlag Ullstein 
Mit Genehmigung des Argon-Verlag
Umschlag: Hansbert Lindemann  #  ISBN  3-548-34478-X  

Zum Vorwort    -   Rieseberg, Verbrauchte Welt  -    

     Rieseberg

1988   (*1941)  143 (149) Seiten 

Eine Rezension von Hans Hammer 
1992 Arbeit bis zum Untergang
 

u1:  
Max Albert 1987    Zirnstein 1994  

Web: 
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Wikipedia Umweltgeschichte 

 


 

 

INHALT

Vorwort  (7)

Anmerkungen  (144)

Literatur  (145)

 

Für meinen Sohn Philip und meine Tochter Sarah

 1   Hat die Menschheit noch eine Zukunft?  (11)  

 2   Bodenschätze sind keine Energiereserven  (19)  

 3   Vom Sammler und Jäger zum Ackerbauern  (26)  

 4   Die Umweltzerstörung in der Antike  (41)  

 5   Vom indianischen Sammler und Jäger zur Agrarfabrik  (51) 

 6   Die Dampfmaschine – Sackgasse der Technik  (63) 

 7   Elektrizität – die Macht der Monopole  (73)  

 8   Kernenergie – der Anfang vom Ende  (81)  

 9   Die "elektrische Aufrüstung" des Haushalts oder ....    (90) 

10  "Stadtkultur" und Energieverbrauch  (98) 

11  Die globalen Umweltprobleme werden ignoriert  (105)  

12  Alternativen  (130)  

13  Rückbesinnung oder Untergang  (137)  

 

Hans J. Rieseberg, Mathematiker, Physiker und Architekt, zeigt, wie die Auswirkungen der Industria­lisierung die Erde in absehbarer Zeit in einen unbewohn­baren Planeten zu verwandeln drohen. Er analysiert die historische Entwicklung der Energie­verschwendung und fordert eine radikale Umkehr: sparsamen Umgang mit den natürlichen Ressourcen und eine Orientierung an den Lebens­formen und Produktions­methoden unserer Vorfahren.

Die Industrieländer produzieren durch ihren ungeheueren Energieverbrauch seit 1800 eine globale Umwelt­zerstörung. Die Bereiche Landwirtschaft, privater Haushalt, Städte und Industrie erreichen im Energieverbrauch einen Wirkungsgrad, der teilweise unter 5 % der eingesetzten Primärenergie liegt. Der weltweite Einsatz von fossiler, nicht regenerier­barer Energie führt zu einer Erschöpfung der Ressourcen und zerstört unsere Lebensgrundlagen.

Ausgehend von der Geschichte des Energieverbrauchs, analysiert Rieseberg die Ursachen der gegen­wärtigen Umwelt­zerstörung. Er kommt zu dem Resultat, daß wir unseren Energieverbrauch radikal senken und uns an den Lebens- und Produktions­formen unserer Vorfahren orientieren müssen — wollen wir noch ein Chance haben zu überleben.

Hans Joachim Rieseberg, geboren 1941 in Düsseldorf, studierte Mathematik und Physik in Köln, Architektur in Berlin; 1972 Diplom in Berlin; ab 1972 Mitglied des zentralen Planungsstabes der Technischen Universität Berlin; beschäftigt sich seitdem mit Umwelt- und Energiefragen; 1975 Auseinandersetzungen mit Kraftwerks- und Energieplanungen in Berlin-West und der Bundesrepublik. Rieseberg setzt sich seit dieser Zeit für eine radikale Senkung des Energieverbrauchs ein.

 

 


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Verbrauchte Welt (1988) Von Hans Joachim Rieseberg  #   Naturzerstörung und Fortschritt